4. Mai 2021

Bewerbungstrends 2021:
Die Zeit nutzen für Bewerbungen – aber richtig!

Die Situation ist auch in diesem Jahr noch schwierig und wir müssen uns neuen Herausforderungen stellen. Dennoch steht in den sicheren Branchen ein Jobwechsel auf der To-do-Liste – und genau dafür lege ich Ihnen die richtigen Tipps nahe.

Digital bewerben

Im letzten Jahr ist die Digitalisierung rasend schnell vorangeschritten und alle Unternehmensbereiche haben sich dadurch verändert. In HR-Abteilungen läuft der komplette Bewerbungsprozess von der Übergabe der Unterlagen bis hin zum Bewerbungsgespräch jetzt zum Großteil digital ab.

Eigene Bewerbungshomepage

Ein Trend im Bereich der digitalen Bewerbungen ist die eigene Bewerbungshomepage. Hierbei ist die Intention natürlich, sich so gut wie möglich zu präsentieren, deswegen sollte die Page auch über eine ausreichende Qualität verfügen. Dadurch kann man auch sein häufig vorausgesetztes Know-how der digitalen Medien präsentieren. In Zeiten von Datenschutz und Transparenz sollte man hier natürlich drauf achten, dass man nicht alle seine Arbeitsproben und Dateien frei zugänglich lässt, sondern sie mit einem extra Passwort, welches man den Recruitern mitsendet, verschlüsselt. Es ist jedoch wichtig hier im Hinterkopf zu behalten, dass die Bewerbungshomepage nur ein Add-on ist, mit welchem man punkten kann, aber nicht die kompletten Bewerbungsunterlagen ersetzt.

Das Bewerbungsvideo

Besonders in der aktuellen Zeit ist es ein Pluspunkt, die Recruitern mit einem Bewerbungsvideo zu überzeugen.  Dabei sollten Sie auf professionelle Kleidung, einen neutralen Hintergrund und die passende Beleuchtung achten. Es wird empfohlen seinen Kopf in der Mitte des Bildes zu platzieren und ca. eine Handbreite Abstand zwischen dem oberen Ende des Bildes und dem des Kopfes zu lassen.

Social Media

Die meisten Recruiter informieren sich auf Plattformen wie XING oder LinkedIn. um sich  ein näheres Bild von Ihnen und Ihren Kompetenzen zu machen. Um bestens darauf vorbereitet zu sein, ist es zu empfehlen, den Lebenslauf lückenlos abzubilden und sich professionell darzustellen und zu beschreiben. Ein Pluspunkt sind hier Skills, die von ehemaligen Arbeitskollegen oder Vorgesetzten bestätigt wurden.

Design der Bewerbungsunterlagen

Das Design von deinen Bewerbungsunterlagen sollte zu deinem Wunschunternehmen passen – ein Trend ist die Corporate Identity zu übernehmen. Dies lässt sich relativ leicht umsetzen, Mit Online-Tools oder Design-Programmen können die Schriftarten, und Farben erkannt werden. Dabei ist es wichtig Anschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben und Arbeitsproben in dem selben Stil zu halten.

Bewerbungsanschreiben

Heutzutage ist es nicht immer notwendig ein Anschreiben mit zu senden. Einige Unternehmen verzichten gänzlich darauf – besonders für Bewerbungen in höheren Positionen.
Falls dies jedoch verlangt wird, ist das Anschreiben, das wichtigste Dokument Ihrer kompletten Bewerbungsunterlagen. Der Inhalt des Anschreibens sollte daher immer Priorität haben. Das Anschreiben sollte professionell aber auch gleichzeitig einzigartig sein und auch deine Kompetenzen widerspiegeln, um sich von der Masse abzuheben. Altbekannte Floskeln in der Einleitung sind schon länger nicht mehr angesagt.

Der Lebenslauf

Bei der Gestaltung des Lebenslaufes sind keine Grenzen gesetzt, viele Bewerber für kreative Berufe greifen auf Infografiken oder andere Illustrationen zurück. Auch hier gilt es natürlich nur wieder, dass es zum Rest der Bewerbungsunterlagen passen muss.Inhaltlich ist es wichtig, alle relevanten persönlichen Angaben am besten in der oberen Hälfte des Lebenslaufes zu erwähnen. Was das Foto angeht, sind die Meinungen gespalten: Viele Bewerber lassen das Bewerbungsfoto weg, um aus ethischen Gründen sich nicht vom Rest der Bewerber abzuheben oder aufgrund verschiedener äußerlicher Parameter nicht berücksichtigt zu werden. Falls hier doch ein Foto gewählt wird, sollte es freundlich und professionell wirken und nicht gestellt.Bei der Auflistung Ihrer Tätigkeiten gehen Sie am besten antichronologisch vor, d.h. Sie beginnen mit der aktuellsten Tätigkeit ihrer Vita. Hier gilt es auch, Nicht jede berufliche Station oder jedes Praktikum zu erwähnen, sondern alle für den Job relevanten Tätigkeiten.